X mit Text-Overlays, Google lockert Suchprofile, LinkedIn veröffentlicht neuen Leitfaden, DeepL in KI-Agenten

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X bessert bei den Video-Tools nach, Google macht sein Suchprofil-Feature für mehr Creator zugänglich, LinkedIn liefert einen neuen Ad-Leitfaden, und DeepL zieht in die gängigen KI-Assistenten ein.

Das Thema kurz und kompakt

  • X führt Text-Overlays für Videos ein – vorerst nur auf iOS.
  • Google senkt die Zugangshürden für Search Profiles deutlich: von 100.000 auf 35.000 Follower:innen (YouTube, Instagram, X) bzw. 100.000 statt 300.000 bei TikTok.
  • LinkedIn veröffentlicht einen neuen, vierstufigen Leitfaden für effektive Ad-Kampagnen.
  • DeepL lässt sich jetzt direkt in KI-Agenten wie Claude, ChatGPT und Microsoft Copilot einbinden.

X führt Text-Overlays für Videos ein

Was bei Fotos auf X schon länger möglich war, funktioniert jetzt auch bei Videos: iPhone-Nutzer:innen können im Video-Editor Text direkt aufs Bewegtbild legen. Die Funktion ist bewusst simpel gehalten, schließt aber eine seit Langem bemängelte Lücke in den Bearbeitungswerkzeugen von X. In den Reaktionen auf die Ankündigung wünschen sich Nutzer:innen bereits weitere Funktionen wie Helligkeits- und Farbregler – X hat dazu bislang nichts angekündigt. Die Neuerung reiht sich in den fortlaufenden Versuch von X ein, sich stärker als Videoplattform zu positionieren.

Google senkt Zugangshürden für Search Profiles

Googles Search Profiles – seit Juni 2026 verfügbar – geben Creator:innen und Marken eine eigene, zentrale Präsenz direkt in den Google-Suchergebnissen: mit Headerbild, verlinkten Artikeln, Videos und Social-Posts, plus einer Follow-Funktion für Nutzer:innen. Bislang lag die Zugangsschwelle bei 100.000 Follower:innen auf YouTube, Instagram oder X bzw. 300.000 auf TikTok. Google hat diese Hürden jetzt spürbar gesenkt: 35.000 Follower:innen reichen künftig für YouTube, Instagram oder X, bei TikTok sind es 100.000. Aktuell ist das Feature auf die USA beschränkt, eine Ausweitung auf weitere Länder ist laut Google in Vorbereitung.
Für Unternehmen, die ihre Social-Media-Präsenz strategisch mit der eigenen Sichtbarkeit in der Google-Suche verzahnen wollen, lohnt sich ein Blick auf die eigene Follower-Basis – die neue Schwelle ist für deutlich mehr Marken und Creator:innen erreichbar als zuvor.

LinkedIn veröffentlicht neues Ad-Playbook

LinkedIn hat einen vierstufigen Leitfaden veröffentlicht, der beim Aufbau wirksamer Ad-Kampagnen helfen soll – mit Hinweisen zu Zielgruppengröße, Format-Auswahl, Targeting und Erfolgsmessung. Eine zentrale Empfehlung: Eine Zielgruppengröße zwischen 50.000 und 500.000 Personen liefere die besten Ergebnisse, weil das Ad-System dann genug Spielraum hat, um die passenden Personen innerhalb dieser Gruppe zu identifizieren. Der Leitfaden ordnet zudem verschiedene Content-Typen den einzelnen Phasen der Sales-Funnel zu.

DeepL bindet sich in KI-Agenten ein

DeepL lässt sich ab sofort direkt mit KI-Assistenten wie Claude, ChatGPT und Microsoft Copilot verbinden – über das offene Model Context Protocol (MCP), das solchen Assistenten den sicheren Zugriff auf externe Werkzeuge erlaubt. Statt Übersetzungsregeln in jedem einzelnen Prompt neu zu erklären, greift der KI-Agent direkt auf DeepLs eigene Übersetzungsqualität, hinterlegte Glossare und den festgelegten Tonfall zu. Ganze Dokumente lassen sich so übersetzen, ohne dass Layout oder Formatierung verloren gehen. Nach Angaben von DeepL werden die eigenen Daten dabei nicht zum Training der Modelle verwendet.

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