LinkedIn Thought Leader Ads: So werden persönliche Posts zu B2B-Anzeigen

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Menschen folgen Menschen, nicht Unternehmenslogos. Genau darauf setzen LinkedIn Thought Leader Ads.

Unternehmen können damit organische Beiträge von Personen gezielt bewerben und über deren bestehende Reichweite hinaus ausspielen. Statt einer klassischen Unternehmensanzeige steht also weiterhin die persönliche Perspektive im Mittelpunkt.

LinkedIn hat neue Empfehlungen veröffentlicht, wie Marken das Anzeigenformat sinnvoll einsetzen können. Besonders fürs B2B-Marketing ist das spannend, denn Personal Branding, organischer Content und Paid Social rücken damit näher zusammen.

Was sind LinkedIn Thought Leader Ads?

Mit Thought Leader Ads können Unternehmen Beiträge von Personen sponsern und einer ausgewählten Zielgruppe ausspielen. Der Unterschied zu klassischen LinkedIn Ads: Nicht die Unternehmensseite, sondern eine Person und ihr Beitrag stehen im Mittelpunkt.

LinkedIn nennt dafür unter anderem drei Einsatzmöglichkeiten:

  • Events: persönliche Eindrücke und Event-Content verbreiten
  • Produkte: Erfahrungen, Use Cases oder neue Features erklären
  • Branchenwissen: eigene Einschätzungen zu Trends und Entwicklungen teilen

So verbindet das Format persönliche Kommunikation mit der gezielten Reichweite von Paid Social.

Warum sind persönliche Posts so interessant?

Eine persönliche Einschätzung wirkt anders als eine klassische Markenbotschaft. Statt über die Unternehmensseite nur Produktvorteile zu kommunizieren, können Expert:innen aus dem Unternehmen ihre Erfahrungen, Learnings oder Perspektiven teilen. Genau diesen persönlichen Charakter können Unternehmen anschließend mit Mediabudget verstärken.

LinkedIn gibt auf Basis eigener interner Daten an, dass Thought Leader Ads weltweit eine doppelt so hohe Klickrate wie klassischer Sponsored Content erzielen. Die Zahl stammt von LinkedIn selbst und sollte entsprechend als Plattformangabe eingeordnet werden.

3 Tipps für bessere Thought Leader Ads

1. Video ausprobieren

LinkedIn empfiehlt, verstärkt auf Bewegtbild zu setzen. Dabei muss es nicht die perfekte Hochglanzproduktion sein. Im Gegenteil: Authentizität soll wichtiger sein als maximale Produktionsqualität.

2. Aktuelle Posts bewerben

Auch das Timing spielt eine Rolle. LinkedIn empfiehlt neue Thought Leader Ads etwa alle vier bis sechs Wochen und möglichst Posts, die weniger als 30 Tage alt sind. Das spricht dafür, Thought Leader Ads mit einer kontinuierlichen organischen Content-Strategie zu verbinden.

3. Eine eigene Perspektive zeigen

Thought Leadership braucht eine Perspektive. Statt bekannte Branchen-News lediglich zusammenzufassen, sollten Personen zeigen, wie sie ein Thema einschätzen, welche Erfahrungen sie gemacht haben oder was Unternehmen daraus lernen können.

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Was bedeutet das für Dein LinkedIn Marketing?

Thought Leader Ads sind besonders interessant, wenn Mitarbeitende oder Führungskräfte bereits regelmäßig guten LinkedIn Content veröffentlichen.

Daraus kann ein einfacher Prozess entstehen: Expertise → persönlicher Content → organische Resonanz → erfolgreiche Beiträge gezielt bewerben.

Social-Media-Teams können zunächst beobachten, welche Personen, Themen und Formate organisch funktionieren. Besonders gute Beiträge bekommen anschließend zusätzliches Mediabudget. Damit werden Organic und Paid Social nicht mehr getrennt gedacht.

Fazit: Gute LinkedIn Ads beginnen beim Content

Thought Leader Ads können persönliche Expertise deutlich sichtbarer machen. Sie funktionieren aber nur, wenn es überhaupt guten organischen Content gibt, den es sich zu verstärken lohnt.

Für Unternehmen bedeutet das: Nicht erst im LinkedIn Campaign Manager anfangen. Die Grundlage sind Menschen mit relevanter Expertise, einer eigenen Perspektive und Content, der zur Zielgruppe passt. Thought Leader Ads können diesen Content anschließend gezielt skalieren.

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