Social-Media-News: LinkedIn testet Creator-Suche, Instagram gibt Tipps, YouTube bringt KI-Schnitt

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LinkedIn erleichtert Marken die Suche nach passenden Creator:innen, Instagram-Chef Adam Mosseri in einer neuen Videoreihe den Algorithmus, und YouTube testet einen KI-Editor, der sich per Zuruf bedienen lässt.

Das Thema kurz und kompakt

  • LinkedIn testet mit Creator Discovery neue Suchfilter im Creator Marketplace, etwa nach Branche, Jobfunktion und Zielgruppe – allgemein verfügbar ab Anfang 2027.
  • Instagram-Chef Adam Mosseri erklärt in einer neuen Videoreihe die vier Grundprinzipien des Algorithmus und wie Nutzer:innen ihren Feed selbst beeinflussen können.
  • Instagram veröffentlicht zudem einen aktualisierten Reels-Guide, während Reels bereits über 50 Prozent der gesamten Nutzungszeit in der App ausmachen.
  • YouTube testet mit Conversational Editing einen KI-Editor, der sich in Shorts und der YouTube-Create-App per einfacher Spracheingabe bedienen lässt.
  • Wer solche Plattform-Updates gezielt für die eigene Strategie nutzen möchte, findet in der Social Media Management-Weiterbildung von Distart die passende Grundlage.

LinkedIn testet erweiterte Creator-Suche für Markenkampagnen

Da Vertrauen bei B2B-Kaufentscheidungen zunehmend eine Rolle spielt, wird Creator-Marketing für Marken auf LinkedIn wichtiger. Mit der neuen Creator-Discovery-Beta innerhalb des Creator-Marketplace können Unternehmen künftig gezielter nach passenden Creator:innen suchen – nach Content-Art, Branche, Jobfunktion, Zielgruppen-Demografie sowie nach von LinkedIn ausgezeichneten „Top Voices". Ziel ist es, Teams das Finden und Prüfen geeigneter Creator:innen für Kampagnen zu erleichtern. Ergänzend verweist LinkedIn auf seine bestehenden Werbeformate: Bei sogenannten BrandLink-Anzeigen, die als Pre-Roll vor genehmigten Creator- und Publisher-Inhalten laufen, liegt die Video-Completion-Rate im Schnitt 130 Prozent höher als bei klassischen Feed-Anzeigen. Die allgemeine Verfügbarkeit von Creator Discovery ist für Anfang 2027 geplant.

Instagram erklärt den Algorithmus und aktualisiert den Reels-Guide

In einer neuen Videoreihe auf seinem eigenen Profil erklärt Instagram-Chef Adam Mosseri, wie der Algorithmus der Plattform tatsächlich funktioniert. Die Einordnung von Inhalten basiere auf systematischen Vorhersagen, wie Nutzer:innen reagieren werden – etwa ob sie ein Video ansehen oder mit Freund:innen teilen. Vier Grundprinzipien steuern demnach die Ausrichtung des Algorithmus. Zusätzlich weist Mosseri auf konkrete Werkzeuge hin, mit denen Nutzer:innen selbst Einfluss nehmen können: die Favoritenliste, die „Kein Interesse“-Markierung sowie das Werkzeug „Dein Algorithmus“, über das sich zugeordnete Interessen-Themen hinzufügen oder entfernen lassen.

Passend dazu hat Instagram außerdem seinen Reels-Guide aktualisiert, Teil der laufenden „Tipps und Tricks“-Reihe der Plattform. Neu ist unter anderem die Möglichkeit, Reels direkt aus mehreren Standbildern als Diashow zu erstellen, dazu Hinweise zu Wiedergabegeschwindigkeit, freihändiger Aufnahme per Timer und Ausrichtungshilfen für sanftere Übergänge. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Reels machen inzwischen über 50 Prozent der gesamten Nutzungszeit in der App aus. Gut performende Clips können zudem auf der Explore-Seite auftauchen und so auch Menschen außerhalb der eigenen Follower-Basis erreichen.

YouTube testet KI-Videoschnitt per Zuruf

Auf seiner Entwicklerveranstaltung „Made on YouTube“ hat die Plattform mit Conversational Editing ein KI-Werkzeug vorgestellt, das Videoschnitt über einfache Sprachbefehle ermöglicht. Statt sich durch Schnittmenüs zu klicken, sollen Creator:innen künftig etwa sagen können, dass Pausen entfernt, Clips neu angeordnet oder das Tempo angepasst werden sollen – YouTubes KI setzt die Anweisung direkt um. Wer lieber manuell weiterarbeiten möchte, kann jederzeit in die klassische Schnitt-Zeitleiste wechseln und dort weiter verfeinern. Das Werkzeug soll zunächst im Shorts-Editor und in der YouTube-Create-App verfügbar werden, ein breiter Rollout wird für Anfang 2027 erwartet.

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