Zwei Tage, zwei Bühnen und zwei ziemlich unterschiedliche Fragen rund um die Zukunft von Agenturen und Marketing. 📍 Unser letzter Halt im Distart-Eventmarathon im September führte uns nach Mainz zum OMT.
Am 24. September waren wir beim OMT Agency Day dabei, einen Tag später ging es direkt mit der OMT-Konferenz weiter.
Und wir waren nicht nur zum Zuhören da: Mit Nihat Karakas und Kilian Springer standen gleich zwei Distart-Experten auf der Bühne. Dazu kamen unser Distart-Stand, viele Gespräche und jede Menge neuer Input.
Ein paar Eindrücke aus Mainz gibt's auch in unserem Reel. 👇
Agency Day: Was kostet es, wenn eine Fachkraft geht?
Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Agenturgeschäfts. Mittendrin: Nihat Karakas, Teamlead Performance Marketing und Fachexperte bei Distart.
Sein Vortrag trug den Titel:
„Der 80.000-Euro-Montag“
Dahinter steckt eine Frage, die viele Agenturen kennen dürften: Was kostet es wirklich, wenn eine Fachkraft das Unternehmen verlässt?
Dabei ging es nicht nur um Fluktuation. Nihat stellte die Frage, ob Unternehmen fehlende Kompetenzen immer extern suchen müssen oder gezielt im eigenen Team entwickeln können.
Gerade durch KI wird das relevanter. Wenn Technologie zunehmend Aufgaben übernimmt, über die Juniors bisher ihr Handwerk gelernt haben, müssen Unternehmen neu darüber nachdenken, wie Wissen aufgebaut, weitergegeben und aus Potenzial echte Kompetenz wird.
Agentic AI live auf der OMT-Bühne 🤖
Am zweiten Tag wurde es deutlich technischer.
Unser KI-Experte Kilian Springer zeigte live, was passiert, wenn ein KI-Agent nicht nur vorhandene Werkzeuge verwendet, sondern benötigte Tools selbst entwickelt.
Seine Aufgabe: „Real-Time Competitive Intelligence“.
Dafür entwickelte der Agent während der Live-Demo unter anderem einen Scraper für Wettbewerbsdaten, Trend-Detektoren und eine Pipeline für Alerts. Noch während des Vortrags lieferte das System erste Ergebnisse.
Oder wie Kilian es zusammenfasste:
Der Agent ist nicht das Werkzeug. Er ist der Werkzeugmacher.
Genau darin steckt das Potenzial von Agentic AI: Statt KI nur für einzelne Aufgaben einzusetzen, bekommt ein System ein Ziel und entwickelt selbstständig die notwendigen Zwischenschritte und Werkzeuge.
Was Fachkräfteentwicklung und Agentic AI miteinander zu tun haben
Auf den ersten Blick könnten die beiden Vorträge kaum unterschiedlicher sein. Eigentlich hängen sie aber ziemlich eng zusammen.
Je mehr Aufgaben Technologie übernehmen kann, desto wichtiger wird die Frage, welche Kompetenzen Menschen künftig brauchen.
Unternehmen müssen deshalb beides zusammendenken: neue Technologien sinnvoll einsetzen und gleichzeitig dafür sorgen, dass sich die Menschen im Unternehmen weiterentwickeln können.
KI-Kompetenz, Prozessverständnis und die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu beurteilen, werden dabei nicht weniger wichtig. Ihre Rolle verändert sich.
Unser Fazit nach zwei Tagen OMT
Natürlich waren wir auch abseits der Bühnen mittendrin: mit unserem Distart-Stand, vielen Gesprächen mit Agenturen und Unternehmen und der ein oder anderen Masterclass.
Nach zwei Tagen in Mainz nehmen wir vor allem zwei Fragen mit:
Wie entwickeln wir die Fachkräfte, die wir morgen brauchen? Und wie setzen wir KI so ein, dass sie diese Menschen tatsächlich unterstützt?
Danke an das gesamte OMT-Team und an alle, die bei uns am Stand vorbeigeschaut oder eine Session unserer Distart-Speaker besucht haben. 🩵
Mainz, das war ein ziemlich guter Abschluss unseres September-Eventmarathons. Wir sehen uns nächstes Jahr! 🚀





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