Automation Engineer werden: Quereinstieg, Gehalt, Aussichten

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Verbringen Deine Kolleg:innen Stunden damit, Kundenanfragen manuell in Excel zu übertragen und einzeln zu beantworten? Genau solche Aufgaben kannst DU als Automation Engineer ganz einfach automatisieren – und zwar ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben. Dieser Artikel zeigt, wie der Quereinstieg als Automation Engineer ohne Studium gelingt.

Das Thema kurz und kompakt

  • Drei Berufsbilder: Der Begriff „Automation Engineer“ meint je nach Kontext den klassischen Automatisierungsingenieur mit Studium, den Test Automation Engineer in der Softwareentwicklung oder den No-Code Automation Engineer.
  • Kein Studium nötig: Mit Tools wie Make, Zapier oder n8n und der richtigen Weiterbildung baust Du automatisierte Workflows ganz ohne Informatikstudium oder Programmierkenntnisse.
  • Gehalt richtig einordnen: Die meisten öffentlich zugänglichen Gehaltsangaben beziehen sich auf den Automatisierungsingenieur mit Studium, nicht auf den Einstieg als No-Code Automation Engineer.
  • Konkreter Einstiegsweg: Die Automation Engineering Weiterbildung von Distart vermittelt alle relevanten Kompetenzen für den Quereinstieg und ist über den Bildungsgutschein zu 100 % förderfähig.

Was macht ein Automation Engineer eigentlich?

Als No-Code Automation Engineer analysierst Du wiederkehrende Arbeitsabläufe und baust sie als automatisierte Workflows nach, meist mit visuellen Tools statt mit Programmiersprachen. Zu Deinen typischen Aufgaben zählen zum Beispiel:

  • Geschäftsprozesse analysieren und Automatisierungspotenziale identifizieren
  • Workflows aufbauen und verknüpfen, meist mit No-Code-Tools wie Make, Zapier oder n8n
  • Bestehende Software-Systeme über Schnittstellen miteinander verbinden
  • Automatisierte Abläufe testen, überwachen und laufend optimieren

Der Begriff „Automation Engineer“ wird nicht einheitlich verwendet. Wichtig ist deshalb die Abgrenzung: Der klassische Automatisierungsingenieur arbeitet mit SPS-Steuerungen, Robotik und industrieller Fertigungstechnik. Für diesen Beruf wird ein ingenieurwissenschaftliches Studium vorausgesetzt; die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ ist in Deutschland zudem gesetzlich geschützt.

Ein drittes, wieder anderes Berufsbild ist der Test Automation Engineer, der automatisierte Softwaretests mit Frameworks wie Selenium, Cypress oder Playwright entwickelt – das Ganze ist ein Bereich der Softwareentwicklung, nicht der Prozessautomatisierung.

Quereinstieg als Automation Engineer – geht das ohne Studium?

Ja, der Quereinstieg als Automation Engineer gelingt auch ohne Studium: Die nötigen Fähigkeiten kannst Du Dir gezielt in einer Weiterbildung aneignen, ganz ohne Informatikstudium oder Programmierkenntnisse. Entscheidend sind andere Fähigkeiten wie:

  • Analytisches Denken, um ineffiziente Abläufe zu erkennen
  • Strukturiertes Prozessverständnis, um Arbeitsschritte in logische Bausteine zu zerlegen
  • Neugier auf Software-Tools und deren Zusammenspiel

Diese Fähigkeiten bringst Du oft schon aus Deinem bisherigen Job mit. Was Du dagegen nicht brauchst, ist Kenntnis in Programmiersprachen wie Python oder JavaScript, oder Erfahrung mit klassischer Automatisierungstechnik. Genau diese Lücke zwischen „Ich kann Prozesse durchdenken“ und „Ich kann sie technisch umsetzen“ schließt eine strukturierte Weiterbildung.

Automation Engineering in der Praxis: ein konkretes Beispiel

Wie ein No-Code-Workflow im Alltag aussieht, zeigt sich am besten an einem konkreten Fall aus dem Kundenservice. Ein Unternehmen automatisierte dort den kompletten Ablauf eingehender Kundenanfragen, ganz ohne Programmierkenntnisse.

  • Eingehende Anfragen werden automatisch nach Thema und Dringlichkeit sortiert
  • Jede Anfrage wird direkt der zuständigen Abteilung zugeordnet
  • Eine erste automatische Antwortmail bestätigt den Eingang, ohne manuellen Aufwand

Das Ergebnis: 40 % weniger manuelle Bearbeitungszeit, schnellere Antwortzeiten und eine spürbar geringere Fehlerquote. Genau solche Workflows lernst Du in der Automation Engineering Weiterbildung von Distart anhand eines eigenen Praxisprojekts.

Was verdient ein Automation Engineer in Deutschland?

Weil der Begriff „Automation Engineer“ mehrere Berufsbilder umfasst, unterscheiden sich auch die Gehaltszahlen erheblich. Die folgende Übersicht ordnet die verfügbaren Daten den jeweiligen Berufsbildern zu.

Berufsbild Voraussetzung Gehaltsspanne
Klassischer Automatisierungsingenieur (SPS, Robotik) Ingenieurwissenschaftliches Studium ca. 50.000 € bis 80.000 € brutto/Jahr, im Schnitt rund 65.000 €
Test Automation Engineer (Software-Testautomatisierung) Kenntnisse in Testframeworks, meist IT-nahe Ausbildung ca. 45.000 € bis 60.000 € brutto/Jahr (Einstieg)
No Code Automation Engineer Weiterbildung, kein Studium erforderlich Keine belastbare Gehaltsstatistik verfügbar

Für den No-Code Automation Engineer ohne Studium existiert bislang keine eigenständige, von Gehaltsportalen ausgewiesene Statistik. Als Orientierung: Verwandte Berufsbilder wie der/die Digitalisierungsmanager:in liegen laut Gehaltsportalen bei 45.000 € bis 55.000 € brutto im Jahr.

Berufsaussichten: Wie zukunftssicher ist der Job als Automation Engineer?

Als Automation Engineer bist Du zunehmend gefragt: Unternehmen suchen Menschen, die repetitive Abläufe eigenständig automatisieren können, ohne dafür jedes Mal die IT-Abteilung einbinden zu müssen. Dafür sprechen mehrere Entwicklungen:

  • Wachsender Bedarf an Prozessautomatisierung in Kundenservice, Verwaltung und Vertrieb
  • Verwandte, ebenfalls stark nachgefragte No-Code-Rollen wie Automation Specialist, No-Code Ops oder No-Code-Berater:in
  • Fachkräftemangel im klassischen IT-Bereich, der No-Code-Kompetenzen für Fachabteilungen attraktiver macht

Am Rand des Feldes entsteht zudem ein neues, noch unscharfes Berufsbild: der KI Automation Engineer, der No-Code-Automatisierung mit KI-Werkzeugen kombiniert. Hierfür gibt es bislang nur wenige eigenständige Ausbildungsangebote am Markt – ein Hinweis darauf, dass sich dieser Bereich gerade erst entwickelt. Pauschale Jobgarantien lassen sich daraus nicht ableiten, wohl aber ein klarer Trend hin zu mehr Nachfrage nach genau diesen Kompetenzen.

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So gelingt der Einstieg mit der Distart Automation Engineering Weiterbildung

Die Automation Engineering Weiterbildung von Distart ist auf den Quereinstieg als Automation Engineer zugeschnitten: kein Studium, keine Vorkenntnisse, dafür ein strukturierter Weg von den Grundlagen bis zum eigenen Praxisprojekt.

  1. Weiterbildung starten: 100 % online, ohne festen Starttermin, in Teilzeit über 13 Wochen oder Vollzeit über 7 Wochen
  2. Zertifikat erwerben: anerkannter Abschluss, der Deine neuen Kompetenzen gegenüber Arbeitgeber:innen belegt
  3. Praxisprojekt umsetzen: eigenen Automatisierungs-Workflow konzipieren und umsetzen
  4. Bewerbung: Mit konkretem Projekt und Zertifikat gezielt in den neuen Aufgabenbereich wechseln

Der Kurs umfasst 320 Unterrichtseinheiten beziehungsweise 240 Zeitstunden und lässt sich flexibel um Deinen Alltag herum planen. Bist Du arbeitssuchend oder arbeitslos gemeldet, kannst Du die Weiterbildung über den Bildungsgutschein nach § 81 SGB III bis zu 100 % finanzieren lassen, ohne Rückzahlungspflicht. Voraussetzung dafür ist ein AZAV-zertifizierter Bildungsträger wie Distart.

Fazit: Dein Weg zum Automation Engineer mit Distart

„Automation Engineer“ ist kein einheitlicher Beruf, sondern ein Sammelbegriff für mehrere, sehr unterschiedliche Tätigkeitsfelder. Für Dich als Quereinsteiger:in ohne IT-Hintergrund zählt vor allem eines: Wenn Du die richtigen Grundlagen strukturiert lernst, kannst Du auch ohne Studium in diesem Berufsfeld durchstarten.

Die Automation Engineering Weiterbildung von Distart schließt genau diese Lücke und macht aus dem Verständnis für komplexe Prozesse eine konkrete, einsetzbare Fähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Brauche ich ein Studium, um als Automation Engineer zu arbeiten?

Für den Einstieg als No-Code Automation Engineer braucht man kein Studium. Dieses ist nur für die geschützte Berufsbezeichnung „Automatisierungsingenieur“ in der Automatisierungstechnik erforderlich. Die Prozessautomatisierung mit No-Code-Tools lernst Du hingegen über eine praxisnahe Weiterbildung.

Was verdient ein Automation Engineer ohne Studium in Deutschland?

Für das Gehalt als Automation Engineer ohne Studium gibt es bislang keine eigenständige, belastbare Gehaltsstatistik. Verfügbare Zahlen beziehen sich auf den Automatisierungsingenieur mit Studium oder Automation Engineers aus dem Bereich Softwareentwicklung. Konkrete Zahlen speziell für den Quereinstieg lassen sich aus den aktuell verfügbaren Gehaltsdaten nicht ableiten.

Wie lange dauert der Quereinstieg über eine Weiterbildung?

Die Automation Engineering Weiterbildung von Distart umfasst 320 Unterrichtseinheiten beziehungsweise 240 Zeitstunden. Du absolvierst sie in Teilzeit über 13 Wochen oder in Vollzeit über 7 Wochen, ganz ohne festen Starttermin.

Wird die Weiterbildung vom Bildungsgutschein gefördert?

Ja, wenn Du arbeitssuchend oder arbeitslos gemeldet bist und die Voraussetzungen nach § 81 SGB III erfüllst. Der Bildungsgutschein übernimmt dann 100 % der Kosten – vorausgesetzt, der Bildungsträger ist AZAV-zertifiziert, wie Distart es ist.

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