Pre-Event in der Kunstbar, ziemlich viele bekannte Gesichter aus der Social-Ads-Bubble und einen Tag lang Performance Marketing bis ins Detail: Am 21. September waren wir beim Ads Camp 2026 in Köln dabei. 🔥
Für uns war das Event dieses Jahr gleich doppelt besonders. Nihat Karakas, Teamlead Performance Marketing und Fachexperte bei Distart, feierte seine Ads-Camp-Premiere als Speaker. Mit dabei waren außerdem Nicole Franke und Elisabeth Weber aus unserem Team.
Zwischen Creatives, Measurement, KI und aktuellen Social-Advertising-Cases blieb vor allem eines hängen: Gute Performance entsteht nicht durch eine einzelne Kennzahl.
Vom Ads-Camp-Publikum auf die Bühne 🎤
Die vergangenen Jahre saß Nihat beim Ads Camp noch selbst im Publikum. 2026 wechselte er die Perspektive und stand erstmals als Speaker auf der Bühne.
Sein Thema: Leadgenerierung mit Meta Lead Ads.
Und damit auch eine Aussage, die wohl viele Performance Marketer schon einmal gehört haben:
„Meta Lead Ads liefern schlechte Leads.“
Nihats Antwort darauf? Ganz so einfach ist es nicht.
Gemeinsam mit Jakob Strehlow ging es in der LeadGen Session darum, was gute Leadgenerierung tatsächlich ausmacht und unter welchen Voraussetzungen Meta Lead Formulare funktionieren können.
Meta Lead Ads: Leadqualität statt nur günstiger CPL
Ein niedriger Cost per Lead sieht im Reporting erst einmal gut aus. Ob daraus tatsächlich relevante Kontakte oder Kund:innen entstehen, beantwortet diese Zahl allerdings nicht.
Deshalb lohnt sich ein Blick auf den gesamten Prozess.
Schon im Formular können die richtigen Fragen dabei helfen, Leads besser zu qualifizieren. Gleichzeitig können bewusst gesetzte Hürden sinnvoll sein, wenn dadurch weniger, aber passendere Anfragen entstehen.
Entscheidend ist außerdem, was nach dem Absenden des Formulars passiert.
Passt der weitere Ablauf zum Versprechen aus der Anzeige? Wie schnell wird ein Lead kontaktiert? Und bekommt das Marketing überhaupt zurückgespielt, welche Leads im Vertrieb tatsächlich relevant waren?
Genau dieses Feedback braucht es, um Kampagnen nicht nur auf möglichst niedrige Leadkosten, sondern auf echte Leadqualität zu optimieren.
„Test the Best“ statt Formate vorschnell abschreiben
Ob Meta Lead Ads für ein Unternehmen funktionieren, lässt sich deshalb kaum pauschal beantworten.
Zielgruppe, Angebot, Creative, Formular, Qualifizierungsfragen und der anschließende Prozess greifen ineinander.
Nihats Devise bringt es ziemlich gut auf den Punkt:
„Test the Best.“ 🧪
Statt ein Format nach einzelnen schlechten Erfahrungen abzuschreiben, lohnt sich ein strukturierter Test. Entscheidend ist dabei allerdings, vorher zu definieren, was ein guter Lead überhaupt ist.
Social Advertising ist mehr als Kampagnen aufsetzen
Genau deshalb mögen wir Events wie das Ads Camp.
Neben Nihats eigener Session ging es um aktuelle Entwicklungen rund um Social Advertising, Creatives, Measurement, KI und Performance Marketing. Dazu kommen Gespräche mit Menschen, die täglich an ziemlich ähnlichen Herausforderungen arbeiten.
Oder wie Nihat es selbst beschrieben hat: ein bisschen wie ein Klassentreffen für Social-Ads-Nerds.
Das Wichtigste beginnt aber eigentlich erst nach dem Event: das ganze Wissen sortieren und entscheiden, welche Learnings den Weg in den eigenen Arbeitsalltag finden.
Unser Fazit vom Ads Camp 2026
Nihats erste Ads-Camp-Session? Geglückt.
Und auch fachlich nehmen wir einen ziemlich klaren Gedanken aus Köln mit:
Performance Marketing endet nicht bei guten Zahlen im Ads Manager.
Gerade bei Leadkampagnen müssen Marketing und Vertrieb gemeinsam betrachten, was nach dem Klick und nach dem Formular passiert. Erst dann lässt sich beurteilen, ob aus einem günstigen Lead auch ein guter Lead geworden ist.
Danke an das Ads-Camp-Team, alle Speaker:innen und alle, mit denen wir uns vor Ort austauschen konnten.
Und wenn es nach uns geht: Bis zum nächsten Klassentreffen. 🚀







