LinkedIn wird transparenter – und zwar genau da, wo es für Creator:innen und Unternehmen am spannendsten ist: bei der Frage, wer die eigenen Beiträge eigentlich sieht. Die Plattform rollt neue Post-Analytics aus, die zwischen Reichweite im eigenen Netzwerk und Reichweite außerhalb des Netzwerks unterscheiden.
Bisher sah man bei LinkedIn vor allem klassische Kennzahlen wie Impressions und Engagements. Jetzt ergänzt die Plattform diese Daten um eine neue Aufschlüsselung, die zeigt, wie viel der Reichweite von Personen aus dem eigenen Netzwerk kommt und wie viel von Nutzer:innen, die nicht direkt verbunden oder Follower sind.
LinkedIn nennt das unter anderem „in-network reach“ und „out-of-network reach“. Sichtbar werden die Werte in den Post-Analytics unter dem Discovery-Bereich bei den Impressions.
Bedeutung für die User
Für Creator:innen, Berater:innen und B2B-Unternehmen ist das eine ziemlich nützliche Ergänzung. Denn die neue Aufteilung zeigt besser, ob ein Beitrag nur die bestehenden Kontakte erreicht – oder tatsächlich neue Zielgruppen anspricht.
Gerade auf LinkedIn ist das relevant, weil Reichweite außerhalb des Netzwerks oft der eigentliche Hebel für Wachstum ist. Wer also regelmäßig postet, kann mit den neuen Daten besser erkennen, welche Inhalte wirklich zur Entdeckung beitragen.
Die neuen Insights machen Content-Tests deutlich einfacher. Ihr könnt künftig schneller sehen, ob ein Beitrag eher bei bestehenden Followern gut funktioniert oder ob er auch in neue Netzwerke hineingetragen wird.
Das hilft bei der Planung von Formaten, Tonalität und Themen. Statt nur auf Likes zu schauen, bekommt Ihr ein klareres Bild davon, welche Posts Sichtbarkeit bringen und welche eher nur in der eigenen Blase bleiben.
Fazit
Mit den neuen Post-Performance-Insights wird LinkedIn deutlich hilfreicher für alle, die die Plattform strategisch nutzen. Die Trennung zwischen Netzwerk-Reichweite und Reichweite außerhalb des Netzwerks ist kein riesiges, aber ein sehr sinnvolles Update.



