Marketing ist nicht immer Werbung. Im Gegenteil: Je weniger Deine Marketingmaßnahmen wie Werbung aussehen, desto positiver werden sie von Deiner Zielgruppe aufgenommen. Mit Content Marketing kannst Du für Dein Unternehmen genau diese Strategie verfolgen: Du lieferst Deinen potenziellen Kunden relevante und interessante Inhalte, die ihnen Mehrwert bieten und es ihnen ermöglichen, Dein Unternehmen und dessen Angebote kennenzulernen.
In diesem Artikel erfährst Du, was Content Marketing ist und wie Du eine erfolgreiche Content-Marketing-Strategie formulierst und umsetzt. Außerdem zeigen wir Dir, welche Strategien und Formate besonders gut funktionieren und worauf es in den unterschiedlichen Zielgruppen ankommt.
Inhaltsverzeichnis:
- Definition: Was ist Content Marketing?
- Warum ist Content Marketing wichtig?
- Was ist das Ziel von Content Marketing?
- Das sind die Vorteile von Content Marketing
- Das sind die Nachteile von Content Marketing
- Was ist guter Content?
- Welche Arten von Content gibt es überhaupt?
- Content-Marketing-Strategie erstellen
- Content Marketing für B2B
- Content Marketing für B2C
- Interne vs. Externe Content-Produktion
- Was macht ein Content Marketing Manager?
- Beispiele von gutem Content Marketing
1. Definition: was ist content marketing?
Content Marketing umfasst alle Deine unternehmerischen Marketingmaßnahmen, die darauf ausgelegt sind, relevante und interessante Inhalte für Deine Zielgruppe zu erstellen und zu veröffentlichen. Statt auf aggressive Verkaufstaktiken zu setzen, kannst Du mit Content Marketing auf indirekte Weise von den Qualitäten Deines Unternehmens und Deiner Angebote überzeugen.
Das gelingt, indem Du Deinen potenziellen Kunden Content zur Verfügung stellst, der ihnen einen echten Mehrwert bietet: Ob informative Blogartikel, inspirierende Social Media Posts, nützliche E-Books oder detaillierte Whitepaper – all diese Inhalte dienen dazu, Deine Zielgruppe auf Dein Unternehmen aufmerksam zu machen und sie dabei zu unterstützen, langfristiges Vertrauen aufzubauen.
Im Gegensatz zu traditionellen Marketingmethoden, die eher direkte Kaufaufforderungen darstellen und oftmals als aufdringlich wahrgenommen werden, geht es beim Content Marketing also darum, Fragen Deiner Zielgruppe zu beantworten, ihre Probleme zu lösen und sie von Anfang an auf ihrer Customer Journey zu begleiten.
2. Warum ist Content Marketing wichtig?
Guter Content ist heutzutage das wichtigste Element in Deinem Online Marketing: Mit fesselnden Inhalten kannst Du Deine Zielgruppe auf Dein Unternehmen aufmerksam machen und sie von Deiner Expertise und der Qualität Deiner Angebote überzeugen. Vor allem bei der jüngeren Generation, die für klassische Anzeigen eher weniger empfänglich ist und oft Werbeblocker einsetzt, hilft Dir qualitativ hochwertiger Content dabei, Deine Unternehmensbotschaft weiterzutragen.
Content Marketing hilft Dir auch dabei, langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen: Du holst Deine Zielgruppe bereits in der Anfangsphase ihrer Customer Journey ab, indem Du ihnen genau die wertvollen Informationen gibst, die sie suchen. Für den weiteren Entscheidungsprozess erstellst Du Inhalte, die Deiner Zielgruppe einen echten Mehrwert bieten und sie an Dein Unternehmen binden. Wird Deine Marke dann als verlässlicher und vertrauenswürdiger Partner wahrgenommen, fördert das nicht nur Wiederholungskäufe, sondern hilft zudem bei der Mundpropaganda.
Nicht zuletzt spielt Content Marketing eine entscheidende Rolle bei Deiner Sichtbarkeit. Denn erst mit dem passenden Content kannst Du von Deiner Zielgruppe gefunden werden. Das Internet hat praktisch unendliche Ausmaße und die Konkurrenz ist groß. Wenn Du mit Deinem Unternehmen ganz oben in den Suchmaschinen erscheinen möchtest, kommst Du um guten Content nicht herum.
3. Was ist das Ziel von Content Marketing?
Das Hauptziel von Content Marketing besteht darin, durch wertvolle Inhalte potenzielle Kunden anzusprechen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Dabei lassen sich die Ziele in zwei Kategorien unterteilen:
Kurzfristige Ziele
- Erhöhte Sichtbarkeit: Durch professionell verfasste und suchmaschinenoptimierte Inhalte wird Dein Unternehmen bei Suchmaschinen und in sozialen Netzwerken besser sichtbar.
- Mehr Traffic: Gute Inhalte ziehen mehr Besucher auf Deine Webseite und Deine Social-Media-Profile, was wiederum zu mehr Conversions und somit mehr Umsatz führt.
Langfristige Ziele
- Stärkeres Branding: Mit informativen oder inspirierenden Inhalten baust Du eine emotionale Bindung zu Deinen Kunden auf. Sie bringen den Content mit Deinem Unternehmen in Verbindung, was Dein Branding stärkt und auch Dein Image positiv beeinflusst.
- Höheres Vertrauen: Langfristig stärkst Du durch Content Marketing das Vertrauen in Dein Unternehmen und Deine Produkte. Die Kunden merken, dass es Deinem Unternehmen nicht um den reinen Verkauf geht, sondern dass es in erster Linie auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingeht.
- Tiefere Kundenbindung: Du kannst nicht nur neue Kunden gewinnen, sondern mit Content Marketing und Social Media ebenso Deine Kundenbindung erhöhen. Das sorgt für Wiederholungskäufe und einen hohen Social Proof.
4. Das sind die Vorteile von Content Marketing
- Langfristige Ergebnisse: Aggressive Verkaufstaktiken fahren oftmals gute kurzfristige Ergebnisse ein, sind aber nicht nachhaltig. Guter Content hingegen bleibt über längere Zeit relevant und kann auch Jahre nach der Veröffentlichung noch für Traffic sorgen.
- Kostenersparnis: Die Kosten für Content Marketing sind langfristig gesehen oft geringer als bei traditioneller Werbung, weil Du einmalig erstellte Inhalte über einen längeren Zeitraum nutzen kannst.
- Gradueller Vertrauensaufbau: Authentische und informative Inhalte schaffen Vertrauen bei der Zielgruppe. Das ist besonders bei komplexen Kaufentscheidungen relevant, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Eine erfolgreiche Content-Strategie begleitet die Nutzer vom Erstkontakt mit Deinem Unternehmen bis zum Kauf, was traditionelles Marketing nicht leisten kann.
- Verbesserte Sichtbarkeit: Suchmaschinen lieben hochwertigen Content. Mit regelmäßigen Beiträgen verbessert sich Deine Sichtbarkeit in den SERPs (Search Engine Result Pages, also den Suchergebnissen).
5. DAS SIND DIE NachTEILE VON CONTENT MARKETING
- Höherer Zeitaufwand: Content Marketing erfordert Planung und Geduld. Die Ergebnisse zeigen sich nicht über Nacht, sondern in der Regel erst nach Monaten. Dafür etablierst Du auf diese Weise ein konsistentes Branding mit Zukunftspotenzial.
- Erhöhter Ressourcenbedarf: Das Planen und Erstellen guter Inhalte erfordert ein kompetentes Team von Textern, Grafikern und Content Creatorn. Entweder arbeitest Du hier mit Freelancern oder einer Agentur zusammen – oder Du sparst langfristig Ressourcen, indem Du Deine eigenen Mitarbeiter zu Experten in Sachen Content Marketing weiterbilden lässt, zum Beispiel mit den passenden Kursen von Distart.
6. Was ist guter Content?
Content ist nicht gleich Content. Deine Website oder die sozialen Medien ermöglichen zwar das schnelle und vor allem kostenfreie Veröffentlichen von Inhalten über Dein Profil. Doch guter Content braucht einiges an Vorüberlegungen.
Die wichtigste Regel: Guter Content liefert Deiner Zielgruppe einen echten Mehrwert. Das heißt, dass die Nutzer mehr wissen als vorher, wenn sie sich Deine Posts durchlesen oder Deine Videos anschauen. Und wenn sie zwar nicht mehr wissen, so sollten sie trotzdem das Gefühl haben, dass es sinnvoll war, sich näher mit Deinem Post zu beschäftigen. Deshalb gilt: Content muss nicht nur ansprechend, sondern ebenso nützlich für Deine Zielgruppe sein.
Diese Eigenschaften machen guten Content aus:
- Dein Content ist wertvoll: Die Inhalte, die Du postest, bieten Lösungen für Herausforderungen Deiner Zielgruppe – oder sie beantworten Fragen, die Deine Zielgruppe hat.
- Dein Content ist relevant: Deine Inhalte passen zu den Interessen und Bedürfnissen Deiner Zielgruppe. Sie holen sie in ihrer Welt ab.
- Dein Content ist konsistent: Du und Dein Content-Team veröffentlichen regelmäßig Beiträge und bauen so langfristig eine vertrauenserweckende Online-Präsenz auf.
- Dein Content ist suchmaschinenoptimiert: Mit Deinem Content-Team sorgst Du dafür, dass Deine Inhalte für Suchmaschinen optimiert sind, damit sie auch gefunden werden.
7. Welche Arten von Content gibt es überhaupt?
Content Marketing umfasst eine breite Palette an Medien und Formaten. Das bekannteste Beispiel für Content Marketing sind vermutlich Blogartikel, die den Lesern informative und hoffentlich unterhaltsame Inhalte bieten. Dein eigener Corporate Blog bietet Dir eine hervorragende Plattform, um Dein Fachwissen zu demonstrieren und Deine Sichtbarkeit zu erhöhen.
Auch das Bespielen Deiner verschiedenen Social-Media-Profile gehört zum Content Marketing. Die sozialen Medien bieten Dir eine große Community und einen umfangreichen Satz an Nutzerdaten, gleichzeitig musst Du Dich allerdings an die vorgegebenen Formate der jeweiligen Plattformen halten und Dich gegen eine große Konkurrenz durchsetzen, die das Gleiche möchte wie Du: mit interessanten Posts die Nutzer für sich gewinnen.
Neben Deinem Blog und den Social Media Accounts stehen Dir viele weitere Möglichkeiten der Content-Erstellung zur Verfügung: Mit Whitepapern kannst Du zum Beispiel im Bereich B2B punkten, wenn Du zukünftige Geschäftspartner von Deiner Expertise überzeugen und deren Vertrauen in Dein Unternehmen stärken möchtest.
Das sind die bekanntesten Arten von Content:
- Blogbeiträge: Gut geschriebene und aufbereitete Blogartikel sind ideal, um Deine Zielgruppe am Beginn ihrer Customer Journey abzuholen und zu informieren.
- Social Media Posts: Hierunter fällt alles, was Du über Deine Social-Media-Profile veröffentlichst – also text- und bildbasierte Posts, Videos, Infografiken oder Links.
- Podcasts: Podcasts ermöglichen es Dir, die Themen Deiner Branche in der Tiefe zu behandeln und gleichzeitig eine persönliche Verbindung zum Publikum aufzubauen.
- E-Mail-Newsletter: Regelmäßig versendete Newsletter schaffen eine direkte Kommunikationslinie zu Deiner Community. Statt dass Dein Content in den Feeds der sozialen Medien verschwindet, landet er direkt im Postfach Deiner Zielgruppe.
- Whitepaper und E-Books: Whitepaper und E-Books sind ein beliebtes Mittel, um Leads zu generieren und E-Mail-Adressen einzusammeln.
- Case Studys: Mit Fallstudien kannst Du Deiner Zielgruppe zeigen, wie sie mit Deinen Produkten oder Angeboten reale Herausforderungen lösen können.
- Webinare: Mit Hilfe interaktiver Online-Veranstaltungen kannst Du in direkten Kontakt mit Deinem Publikum treten und Dein Wissen in Echtzeit teilen.
- User Generated Content (UGC): Bei User Generated Content handelt es sich um Inhalte, die von Nutzern in Bezug auf Dein Unternehmen erstellt und geteilt werden.
8. Content-Marketing-Strategie erstellen
Eine gut durchdachte Content-Strategie beginnt immer mit der genauen Festlegung Deiner Zielgruppe. Der Content, den Du am Ende veröffentlichst, muss aber natürlich im Einklang mit Deinen übergeordneten Unternehmens- und Marketingzielen stehen. Ganz wichtig ist ein Redaktionsplan: Mit ihm stellst Du sicher, dass Deine Mitarbeiter wissen, wann welcher Post veröffentlicht wird.
Diese Content-Strategien haben sich bewährt:
- Verständnis für Deine Zielgruppe: Du solltest nicht nur wissen, wer Deine Inhalte sehen soll, sondern was diese Menschen interessiert, was sie antreibt – und welche Inhalte für sie relevant sind.
- Definition Deiner Ziele: Lege im Vorfeld fest, was Du mit dem Content erreichen möchtest. Soll Dein Unternehmen bekannter werden? Möchtest Du Leads generieren? Oder sollen Menschen, die bereits Kontakt mit Deinem Unternehmen hatten, langfristig gebunden werden? Die Definition Deiner Ziele bestimmt maßgeblich die Inhalte Deiner Marketingmaßnahmen.
- Content-Planung: Plane zusammen mit Deinem Marketing-Team, welche Inhalte ihr erstellen und wann ihr diese Posts ausspielen möchtet. Haltet Euch an Euren Redaktionsplan und kommuniziert regelmäßig mit Eurer Community.
- Tracking und Analyse: Miss die Performance Deines Contents. Nutze dafür die Dashboards, die Dir die Social-Media-Plattformen zur Verfügung stellen oder implementiere externe Tools. Diese Analysen helfen Dir, den Content kontinuierlich zu verbessern und Deinen ROI zu erhöhen.
- Diversifizierung: Je nach Zielgruppe wirst Du mehrere Plattformen nutzen müssen, um alle Menschen aus Deiner Zielgruppe zu erreichen und Deine Reichweite zu maximieren. Social Media Manager helfen Dir dabei, die unterschiedlichen Netzwerke zu verstehen und bestmöglich zu nutzen – denn nicht jede Art von Content funktioniert auf jeder Plattform.
- SEO-Optimierung: Content zu posten ist eine Sache. Sicherzustellen, dass er auch gesehen wird, ist die andere. Erstelle zusammen mit Deinem Marketing-Team eine Keyword-Strategie, um sicherzustellen, dass Deine Inhalte bei den für Deine Branche wichtigen Keywords schnell und einfach gefunden werden.
- Engagement: Erstelle und veröffentliche Content, der die Nutzer zur Interaktion einlädt. Formen von Engagement sind Kommentare, Likes und Shares – aber auch User Generated Content, also von Nutzern erstellte Inhalte, die Bezug auf Deine Posts oder Deine Marke nehmen. Ebenfalls förderlich fürs Engagement sind z. B. Gewinnspiele, Umfragen oder besondere, einmalige Events.
9. Content Marketing für B2B
Unternehmen, die im B2B mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten, haben Content Marketing bisher eher vernachlässigt. Schließlich, so die Ansicht, müsse man hier keine Kunden online abholen. Doch gerade hier zeigt sich, dass Firmen immer öfter zunächst im Internet recherchieren, bevor sie sich an die Vertriebsabteilung eines Unternehmens wenden, mit dem sie zusammenarbeiten möchten.
Bei B2B kommt es besonders darauf an, dass Du Dein Unternehmen mit Deinem Content als vertrauenswürdigen Experten – als sogenannten Thought Leader – in der Branche etablierst. Stelle dafür gut gemachte Whitepaper, Case Studys und andere Medien zur Verfügung, mit denen Du zukünftige Geschäftspartner von Deinem Fachwissen und Deiner Arbeit überzeugen kannst.
10. Content Marketing für B2C
Im Gegensatz zum Content Marketing für B2B geht es im B2C-Sektor eher um emotionalen und unterhaltsamen Content: Gefühlvolle Geschichten in Form von Videos, Bildern und Social Media Posts oder informative und interessante Artikel oder E-Mail-Newsletter sind hier die bevorzugten Formate, um Deine Zielgruppe zu begeistern und zur Interaktion zu bewegen.
11. Interne vs. Externe Content-Produktion
Bei der Entscheidung zwischen interner und externer Content-Produktion solltest Du Dir genau überlegen, welche Anforderungen Dein Unternehmen hat und welche Ziele Du mit Deinem Content Marketing überhaupt erreichen möchtest.
Wenn Du die Content-Erstellung an eine Agentur oder an Freelancer auslagerst, kannst Du zum Beispiel von spezifischem Fachwissen oder besonderem Produktions-Equipment profitieren. Das kostet dann aber auch.
Eine interne Produktion ermöglicht Dir eine größere Kontrolle – und gleichzeitig kennen die Teammitglieder Dein Unternehmen besser als jede externe Agentur. Die interne Content-Erstellung ist in der Regel kostengünstiger, allerdings musst Du dafür auch die richtigen Mitarbeiter haben.
12. Was macht ein Content Marketing Manager?
Content Marketing Manager ist die zentrale Position für die Entwicklung und Umsetzung Deiner Content-Strategie. Er oder sie ist verantwortlich für die Planung, Erstellung und Veröffentlichung von Inhalten auf den unterschiedlichen Kanälen und Plattformen, die Du mit Deinem Unternehmen bespielst.
Zusammen mit anderen Mitarbeitern aus Deinem Marketing- und Social-Media-Team misst er den Erfolg einzelner Maßnahmen und schaut, wo Kampagnen ihre Ziele erreicht haben und wo noch Optimierungsbedarf besteht.
Übrigens: Möchtest Du selbst Content Marketing Manager werden oder einen Mitarbeiter in Deinem Unternehmen dazu ausbilden, haben wir mit unserer Content-Marketing-Manager-Schulung das ideale Angebot für Dich – berufsbegleitend und staatlich mit bis zu 100 % gefördert.
13. Beispiele von gutem Content Marketing
Hier sind drei spannende Beispiele von Unternehmen, die es verstehen, ihre Inhalte gekonnt einzusetzen und dabei auch auf innovative Weise ihre Zielgruppen ansprechen.
Siemens
Der deutsche Industriekonzern Siemens zeigt, wie man im B2B-Bereich durch hochwertigen, technischen Content punkten kann: Auf der firmeneigenen Plattform Siemens Stories teilt das Unternehmen ausführliche Berichte, Studien und Videos zu innovativen Technologien und Projekten. Dabei werden komplexe Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Industrie 4.0 spannend aufbereitet und sowohl für Laien als auch für Experten verständlich gemacht.
MyMuesli
Das deutsche Unternehmen MyMuesli, bekannt für individuell konfigurierbare Müslis, setzt stark auf personalisierte Inhalte. Der Erfolg ihrer Marketingstrategie liegt in der engen Verzahnung von Produkt und Content: Über ihre Webseite und die Social-Media-Profile auf Instagram, Facebook, YouTube und TikTok teilt MyMuesli regelmäßig Rezeptideen, Ernährungstipps und Hintergrundgeschichten zur Herkunft ihrer Zutaten.
Kunden können ihre eigenen Müslikreationen teilen, die dann wiederum Teil des Unternehmensmarketings werden. So wird die Community aktiv eingebunden und die Marke wirkt nahbar und authentisch.
HubSpot
HubSpot, ein Anbieter von Inbound-Marketing- und Sales-Software, hat den Begriff Content Marketing quasi mitentwickelt und perfektioniert. Der Unternehmens-Blog, der sich auf Themen wie Inbound Marketing, Vertrieb und Kundenbindung spezialisiert, ist eine wahre Wissensquelle für Marketer. Was den Content von HubSpot auszeichnet: Kostenlose Tools und Ressourcen wie E-Books, Whitepapers und Webinare, die nicht nur geballtes Wissen liefern, sondern auch als erfolgreiche Lead-Magneten für das Unternehmen fungieren.
Fazit
Werbung, die nicht wie Werbung aussieht, ist die wichtigste Marketing-Strategie im digitalen Zeitalter. Content Marketing verfolgt genau diese Strategie: Mit interessanten und relevanten Inhalten machst Du Deine Zielgruppe auf Dein Unternehmen aufmerksam und ermöglichst es ihnen, Vertrauen aufzubauen und zu Kunden Deines Unternehmens zu werden. Eine Content-Marketing-Strategie ist zeit- und ressourcenaufwendig, die Ergebnisse sind dafür umso beeindruckender.
Wenn Du Unterstützung bei der Umsetzung Deiner Content-Strategie benötigst, bietet Distart Schulungen an, mit denen Du Deine Mitarbeiter innerhalb weniger Monate zu Content-Experten machen kannst.




